Der Frühling ist da! Neue Routinen, Wilde Grüns, Sonne, Fasten & Fettstoffwechsel stehen jetzt an!

Die Sonne ist endlich da und der Frühling zeigt sich gerade in der Tat von seiner besten Seite. Die Natur blüht auf, sogar ohne Wasser ?!?

Aber was genau passiert da mit der Erde und wie beeinflusst das uns als Menschen?


Die Sonne initiiert sozusagen das „Neujahr“ der Natur. Das erhöhte Infrarotlicht gibt den Pflanzen und den Bodenmikroben, die Erlaubnis und den Startschuss zu wachsen.

Laut Ayurveda beginnt nun die Kapha Saison, das ist die Zeit und auch Energie des Wachstums und des Neubeginns. Kein Wunder also, dass wir im Frühling besonders unternehmungslustig, kreativ und voller Ideen sind.


Was macht die Natur im Frühling?

Es sind die Wurzeln der Pflanzen, die im Frühling, als erstes, aus dem langen Winter erwachen. Sie ziehen durch die wärmere Erde nützliche Bakterien an, die dann wiederum den Rest der Pflanze aufzuwecken.

Die Sonne, ist nun stärker und so dringt mehr Infrarotlicht, in den Boden, welches den Boden erwärmt und eine „Kapha-Umgebung“ schafft, also einen Nährboden für Wachstum.

Wenn sich die gefrorene Erde und das Wasser des Winters mit den Sonnenstrahlen vermischen, kann es natürlich auch mal matschig werden und selbst in diesem bislang recht trockenen Frühling, gibt es matschige Wege und Felder.

In unserem Körper erleben wir diesen „Matsch“ dann in Form von Husten, Schnupfen, Schleim oder Frühlingsallergien.

Also gut, halten wir kurz fest: Es ist in der Natur die Kombination aus Erde (guter Boden und Mikroben), Wasser und infrarotem Sonnenlicht, die den Wachstumszyklus einer Pflanze in Gang setzt.


Und so wie Pflanzen mit und durch das Sonnenlicht erwachen und wachsen macht es auch für uns und Sinn sich mit der Sonne neu zu verbinden.


1.) Fang den Sonnenaufgang ein:

Ich achte im Frühling besonders darauf, mindestens eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang aufzustehen und gebe mein Bestes, jeden Sonnenaufgang mitzuerleben.

Studien zeigen, dass regelmäßiges Morgenlicht an nur 7

aufeinanderfolgenden Tagen zu einer besseren Schlafqualität, Stimmung und Stressbewältigung beiträgt. Einige Forschungsergebnisse deuten auch darauf hin, dass die hohen Dosen von rotem und infrarotem Licht, die den Sonnenaufgang begleiten, die zelluläre Energieproduktion und den Antioxidantienspiegel ankurbeln.

Einfach den Sonnenaufgang zu betrachten (wie auch der Sonnenuntergang) hat einen Einfluss auf die Zirbeldrüse und deine Hormonproduktion. Deine innere, biologische Uhr wird dadurch mit den zirkadianen Rhythmen der Natur synchronisiert und das ist gut so.


Das tolle an der Frühlingssonne ist, dass sie viel weniger schädliche UV-Strahlung enthält als die Sommersonne, so dass es genau JETZT gesünder und entspannter für deine Haut in der Sonne ist.


3.) Frühlingsroutinen und Rituale- Kalte Dusche und "Ginger Energy Peeling"

Meine täglichen Routinen und Rituale praktiziere ich natürlich das ganze Jahr über, unabhängig von der Jahreszeit. Atmen, Bewegen und Meditation, als auch Einölen, Ölziehen, Zungenschaben und Nasya gehören dazu (ganz schön viel ich weiß, braucht aber mittlerweile nicht mehr als 1 h.15 :))

Im Frühling setze ich aber ganz besonders auf die kalte Dusche und mein Energy Peeling. Ich beginne immer mit warmem Wasser und arbeite mich dann zu kalt vor manchmal bis zu 8 Minuten, manchmal nur 1 Minute. Wenn es ganz schnell gehen soll, dann öle ich mich direkt in der Dusche ein und hole mein "Ginger - Energy - Peeling" mit unter die Dusche.

Dieses Peeling ist soo einfach und so wirkungsvoll, um die müde Winterhaut wieder aufzuwecken, abgesehen von dem reinigenden Effekt den es hat. Hier findest du die Anleitung und das Rezept dazu.

https://www.instagram.com/p/CbVnw7-Mvc_/


Gerade in diesen Tagen nehme ich meine Morgenroutine auch schon oft nach draußen.

Es ist absolut faszinierend zu beobachten, wie schnell sich die Sonnenauf- und -untergänge von März bis April verschieben und ich die Matte oder das Kissen jedes Mal woanders platzieren muss, um Sonnenlicht einzufangen.



4.) Spring Foods – Wilde Grüns und Geschmacksrichtungen

Im Frühling darf es generell sehr leicht sein. Die Nahrung im Frühling soll die "Frühlingsdarmbakterien" aktivieren und Leber, Blut und Lymphe entgiften.


Im Frühjahr graben viele Tiere den Rasen auf, auf der Suche nach bitteren Wurzeln wie Löwenzahn, Klette, Kurkuma, Mahonie und mehr.

Die bitteren und adstringierenden Wurzeln sind quasi die erste „Ernte“ des Jahres.

Die Wurzeln sind ganz wunderbar, weil sie genau das machen, was der Körper jetzt braucht. Sie reinigen Leber und Blut und wirken wie ein Peeling für den inneren Darm, entleeren und bereiten die Darmflora darauf vor, die neue Frühlingsmikroben gut absorbieren zu können.


Die zweite Frühlingsernte ist reicher an Grün. Wenn es anfängt auf der Wiese Grün zu sprießen, dann ist es Zeit ernten zu gehen. Die wilden Grüns, wie z.B. Löwenzahn, Giersch, Brennessel, sind nämlich wahre Power Pflanzen. Die Antioxidantienreichen Microgreens sind mit hohen Nährstoffkonzentrationen beladen, wodurch sie oft vier- bis sechsmal nährstoffreicher sind, als ihre ausgewachsenen Varianten.


Hülsenfrüchte und Grüns sind das perfekte Frühlingsessen. Hülsenfrüchte sind mit Ballaststoffen und Proteinen beladen, die den Darmtrakt auf die Frühlingsmikroben vorbereiten und so Verdauung, Assimilation und Entgiftung vorbereiten.

Stärkehaltige Lebensmittel haben im Frühjahr keinen so guten Platz.

Versuche daher generell Kohlenhydrate in jedem Frühjahr zu reduzieren.

(Im Sommer darfst du davon wieder mehr essen, weil da die Saison dazu ist!)


Welche Geschmäcker und Lebensmittel gilt es nun noch besonders integrieren?

🥬Bitter: Blattgemüse, Chicoree, Spinat, Mangold, grüner Spargel, Klettenwurzel, Artischocken, grüner Tee, dunkle Schokolade

🥬Adstringierend: Kichererbsen, Rettich, Granatapfel, Preiselbeere, Äpfel, Kreuzblütler, Kartoffeln, Hähnchen mit weißem Fleisch

🥬Scharf: schwarzer Peffer, Chayenne, Ingwer und viele weitere Gewürze passen im Frühling wie z.B. Basilikum, Salbei, Oregano, Thymian, Rosmarin, Ingwer, Nelke, Senf, Trikatu, Chitrak, Asafoetida, Zimt, Kardamom, Kurkuma, (alles Erhitzbare)


Wovon du eher weniger zu dir nehmen solltest:

🌺Süß: Milchprodukte, Getreide, Fleisch

🌺Sauer: Gurken, Tomate, Grapefruit, Zitrone, Limette, Rosinen, Butter, Käse, Joghurt, Alkohol, Essig,

🌺Salzig: Salz, Algen, Sellerie, Thunfisch, Tamari



5.) Fasten im Frühling – spirituelle Praxis oder Fettstoffwechsel aktivieren?

In vielen Religionen und Kulturen ist das Fasten fest verankert im Frühling, meist aus spirituellen Gründen, aber früher war es fast eine Notwendigkeit zu fasten, weil es einfach weniger gab am Ende des Winters.

Wie Studien jetzt bestätigen, steigen im Mikrobiom, jedes Frühjahr die fettverbrennenden Mikroben an, diese wollen uns dabei helfen, von der Kohlenhydratverbrennung im Winter auf die Fettverbrennung im Frühling umzusteigen.

Laut Ayurveda ist das Fett, das wir im Frühling verbrennen, der Überschuss, den wir während des Herbstes & Winters gespeichert haben.


Längeres Fasten ist zu dieser Jahreszeit daher ideal um auf die Fettverbrennung umzustellen. Am besten ist Fasten für Kapha-Typen geeignet, während intermittierendes Fasten saisonal für Pitta- und Vata-Typen oder solche mit Pitta- oder Vata-Ungleichgewichten geeignet ist.

Wenn du mit dieser Gewohnheit anfangen möchtest, ist der Frühling eine gute Zeit dazu.

Für die meisten Menschen ist es am besten, mit einem 12- Stunden - Essensfenster, drei Mahlzeiten und dem "Snacken" Weglassen zu beginnen, um den Körper langsam an diesen neuen Rhythmus zu trainieren und dadurch auch die Fettverbrennung im Frühjahr anzukurbeln.

Für Fortgeschrittene intermittierende Faster ist es wichtig in

Richtung "Metabolische Flexibilität"zu gehen. Das heißt die Fastenfenster nicht jeden Tag gleich zu halten, sondern abzuwechseln ( nach Plan) und somit den Stoffwechsel auf Flexibilität zu trainieren.

Denn wie bei allem, auch an intermitterendes Fasten gewöhnt sich der Körper schnell und dann kann ein Level von Stagnation entstehen..

Warmes Wasser in kleinen Schlucken trinken, ist der Schlüssel während des intermittierenden Fastens im Frühling. Je besser wir hydriert sind, desto besser klappt es auch mit dem Fasten.


=> Das sind meine 5 Routinen, Ritual und Habit Tipps für einen energievollen und lässigen Frühling. Willst du wissen, wie du diese tollen Tipps auch gut umsetzen kannst ? Dann komm in die "Soul Glow Habit Community".

Hier gehen wir wirklich in die Umsetzung und lassen die Tipps real werden!